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S 300

 

S300 ist ein Plug-In-Modul für Honda-Steuergeräte, das in bemerkenswerter Weise die Funktionen von Standard-Steuergeräten erweitert. Zwangsinduktion, Datenregistrierung, Echtzeit-Aktualisierung der Parameter und Motorschutz sind nur einige der Produkteigenschaften.

Durch die Verwendung einer USB-Hochgeschwindigkeitsverbindung sowohl für die Programmierung als auch für die Datenregistrierung ist es nicht länger notwendig, eine Verbindung USB/serieller Steckverbinder herzustellen. S300 kann außerdem in Echtzeit bei laufendem Motor aktualisiert werden, ohne dabei negativ auf die Funktionsfähigkeit des Fahrzeugs einzuwirken; Kalibrierungen und Änderungen können sehr schnell auf das Steuergerät geladen werden (circa 2 Sekunden für eine neue Kalibrierung, ein Sekundenbruchteil für andere Zwecke), ohne den Betrieb des Motors zu unterbrechen; zudem werden die mit der Software SManager durchgeführten Änderungen umgehend auf das Steuergerät geladen, so dass die Wirkung direkt beobachtet werden kann. S300 verwendet keinen EEPROM-Speicher oder Ähnliches, weshalb es weder notwendig ist, das Steuergerät zu öffnen, um die Chips zu wechseln, noch die Speicherkarten zu „verbrennen“. Dank S300 brauchen Sie nicht einmal mehr ein EPROM-Programmiergerät: ein tragbarer Computer mit USB-Schnittstelle genügt.

Wir möchten darauf hinweisen, dass S-300 das einzig wahre Gerät für Echtzeit-Aktualisierungen von Honda-Steuergeräten ist. Jedes Segment des Steuergerätes (eingeschlossen alle Speicher) kann bei laufendem Motor schnell aktualisiert werden, ohne dass der Motor davon in irgendeiner Weise beeinträchtigt würde.

S300 besitzt ein System für den Datenerwerb, das in die Software SManager integriert ist, die über eine USB-Schnittstelle funktioniert. Unter Verwendung eines tragbaren PC, können die verschiedenen Sensoren des Steuergerätes aufgezeichnet, angezeigt, in Diagrammen reproduziert und für nachfolgende Analysen gespeichert werden.

S300.jpg

Zusätzlich erlaubt der im Inneren von S300 integrierte Flash-Speicher eine Registrierung der erworbenen Daten ohne den Einsatz eines PC, wobei er diese für einen späteren Download auf den Computer verfügbar macht. Multiple Datenregistrierungen von insgesamt ca. 40 Minuten können erstellt und im Inneren von S300 gespeichert werden. Ein externer Switch kann dazu verwendet werden, um die Registrierung zu starten oder anzuhalten, oder aber die jeweiligen Motorzustände können die Registrierung aktivieren, In einem Drag Race kann S300 beispielsweise so eingestellt werden, dass es die Registrierung dann beginnt, wenn die Motordrehzahl sich an einen Startwert annähert und dass es automatisch stoppt, sobald ein Grenzwert unterschritten wird.

S300_mappa.jpg

Jeder beliebige MAP-Sensor (absoluter Druck des Kollektors) kann unter Verwendung von Skalierung und Offset eingesetzt werden, um die Eigenschaften des MAP-Sensors in Druck zu übersetzen. Die herkömmlichsten Einstellungen des MAP-Sensors wurden so entwickelt, dass sie einfach zu konfigurieren sind. Es muss lediglich die Kalibrierungsnummer des Sensors beim Hersteller angefragt werden.

S300 verwendet Anschlusspins, die von denen der vorigen Modelle s100/s200 abweichen, und außerdem verfügt es seitlich über eine Öffnung für den USB-Stecker. Das Steuergerät muss daher verändert werden, um eine Verwendung von s300 zu ermöglichen. Im Bereich ‚Download’ finden Sie ein vollständiges Handbuch, das die Installation von S300 erläutert. Wir empfehlen Ihnen wärmstens, die Installation von S300 von einem Mechanik-Fachmann vornehmen zu lassen, da es schwieriger anzuschließen ist als S200. Und falls das Steuergerät im Vorhinein für eine S200 ausgelegt war, ist das Risiko erhöht, dieses zu beschädigen.

Hauptmerkmale:
  • Installation im Inneren des Steuergerätes
  • In den Vereinigten Staaten hergestellt
  • Verwendet die Basis-Codes der absolut erprobten S100 und S200
  • USB-Anschluss für optimale Geschwindigkeit und Kompatibilität
  • S-Manager: Software, die in einer Windows-Umgebung funktioniert, zur Bearbeitung von Tabellen und Parametern, zum Laden von Kalibrierungen und zur Datenerfassung
  • Echtzeit-Bearbeitungen der Daten im Steuergerät (Emulation))
  • Installierte Kalibrierungen für die herkömmlichsten Motoren
  • Eingegliederte Datenerfassung auf PC
  • Interner Speicher für den Datenerwerb (2 Mb Speicherplatz, 20 bis 60 Minuten Datenaufnahme)
  • Möglichkeit, Injektoren zu kalibrieren, die eine andere Größe als die serienmäßigen Injektoren, und abweichende Injektionszeiten aufweisen
  • Konfigurierbar mit jedem MAP-Sensortyp, um den Druck im Ansaugkreislauf festzustellen (bis zu 5 bar und darüber hinaus)
  • Möglichkeit, die Injektionstabellen in Abhängigkeit des Positionssensors der Drosselklappe zu konfigurieren
  • Schutz des Motors vor Überlastung
  • Erweiterte Einspritz- und Vergasungs-Kennfelder, hinsichtlich RPM und Beanspruchung, bei 60 lbs Beschleunigung und 11.000 Umdrehungen/Minute (das sind nicht die maximalen Grenzwerte!)
  • Launch Control mit Anti-Lag: elektronisches System, das das Anfahren erleichtert, mit großen Leistungen, bei einer begrenzten Drehzahl
  • Full throttle shift: System, das ein Einlegen der Gänge erlaubt, ohne dass der Fuß vom Gaspedal genommen werden muss
  • Drei vollkommen konfigurierbare Ausgänge, zum Beispiel für die Überversorgung mit Distickstoffmonoxid
  • Unterstützt Signale, die von linearen Lambda-Sensoren stammen (PLX wideband empfohlen)
  • PWM-Ausgang für die "Boost"-Steuerung (Ventilkontrollsignal)
  • Doppelte Kennfeldprogrammierung für Kraftstoffe mit abweichender Oktanzahl
  • Zwei analoge Eingänge für lineare Lamda-Sensoren und Sensoren für die Abgastemperatur, EGT, etc.
 

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