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K-Pro III

 

K-Pro III ist eine zusätzliche Leiterplatte, die im Inneren einiger Honda-Steuergeräte der K-Serie angebracht wird und den Aufbau einer ständigen Verbindung mit dem Prozessor und dem Speicher des Steuergerätes ermöglicht. Die Möglichkeiten sind vielfältig: Programmieren, Emulieren in Echtzeit, Auslesen, Nullsetzen der gespeicherten Fehler, Zulassen der verschiedenen, sich als notwendig erweisenden Eigenschaften und eine Echtzeit-Datenerstellung über den vorhandenen USB-Port, sind dank der Verwendung der bequemen Software K-Manager, über welche die Leiterplatte verfügt, kein Problem. K-pro III ermöglicht die komplette Verwaltung aller Eigenschaften des Original-Steuergerätes.

 

Die Steuergeräte der K-Serie umfassen die Steuerung der Motoraufladung von bis zu circa 2 bar, das Management des eventuell vorhandenen Distickstoffmonoxids, die Einstellungen für die programmierbare Launch Control, die es erlaubt, den Begrenzer herabzusetzen – bis auf 7 km/h -, die Kontroll-Kennfelder des VTC in einem Funktionsbereich von 50°, die Möglichkeit einer doppelten Regelung des VTEC (zum einen für Höchstleistungen, zum anderen für minimale Tourenzahlen), welche das Steuergerät in Abhängigkeit von der Motorbelastung auswählt. Zudem ist ein Schutz vor Überhitzung mit Vergasungsvermehrung enthalten. Außerdem sind die Funktionen der Kontrollleuchten für Fehlfunktionen sehr wichtig, beispielsweise im Fall von Klopfen und für die Datenerfassung. Die Software K-Manager ermöglicht auch eine Registrierung der Signale, die von 39 Sensoren und Stellantrieben des Civic Type R stammen, für eine Zeitspanne, die lediglich vom Akku des Notebooks begrenzt wird; sowohl in Echtzeit, als auch offline, können bis zu 12 Parameter zur Anzeige in einem Diagramm gewählt werden, und zwar auf der Grundlage von Zeiten, die bis auf die kleinste Millisekunde präzise sind, und, neben der Funktionsweise des Antriebs, können auch etwaige Beschleunigungs- und Geschwindigkeitsaufnahme-Zeiten ausgewertet werden.

kprov3.jpg

Eigenschaften

  • Installation im Inneren des Steuergerätes
  • In den Vereinigten Staaten entwickelt und zusammengestellt
  • USB-Anschluss für optimale Geschwindigkeit und Kompatibilität
  • Software KManager für Windows, zur Bearbeitung von Tabellen und Parametern, Kalibrierungsladung und Datengewinnung
  • Verschiedene eingebaute Kalibrierungen für die gebräuchlichsten Motoren
  • Datenerfassung auf tragbarem, eingebautem PC
  • Interner Speicher zur Datenerfassung (32MB Speicher, von 10 bis 200 Minuten Datenerwerb)
  • Möglichkeit, Einspritzdüsen zu kalibrieren, die eine andere Größe als die serienmäßigen und unterschiedliche Einspritzzeiten aufweisen
  • Für jeden beliebigen MAP-Sensortyp konfigurierbar, um den Druck im Ansaugkreislauf zu detektieren (bis zu 5 bar und darüber hinaus)
  • Bezugstabellen, basierend auf der Position des Drosselsensors, um jeweils die vorhandene Drosseln zu überprüfen
  • Schutz des Motors vor Überlastung
  • Erweiterte Einspritz- und Vergasungskennfelder, hinsichtlich RPM und Beanspruchung, bei 60 lbs Beschleunigung und 11.000 Umdrehungen/Minute (das sind nicht die maximalen Grenzwerte)
  • Launch Control mit Anti-Lag: elektronisches System, das das Anfahren von Hochleistungsfahrzeugen bei einer bestimmten Drehzahl unterstützt
  • Klopfkontrolle
  • Drei komplett konfigurierbare Ausgänge, zum Beispiel für die Motoraufladung mit Distickstoffmonoxid
  • Unterstützt die Signale, die von linearen Wideband-Lamda-Sensoren ausgesandt werden
  • PWM-Ausgang für die Kontrolle der Motoraufladung (RPM und Beanspruchung)

Vorgenommene Verbesserungen

  • Ohne weitere analoge Eingänge, hat KPro III eine doppelte Datenerwerbsdauer im Vergleich zu seinem Vorgänger KPro. Bei Zusatz von analogen Eingängen bleibt die Erwerbsdauer nahezu unverändert.
  • Die Anfangsladezeit wurde von über 30 Sekunden auf weniger als 10 Sekunden reduziert. Auch die nachfolgenden Ladungen verlaufen schneller.
  • Die Leiterplatte K-Pro verfügt über acht analoge Eingänge 0-5V, die für Temperatur, Druck, Breitband, EGT einsetzbar sind, wobei auch jeder andere Eingang verwendet werden kann, der ein 0-5V Signal liefert. Die analogen Werte werden sowohl in K-Pro als auch bei jedem Datalog, der von K-Pro selbst ausgeführt wurde, gespeichert. Das bedeutet, dass es nicht notwendig ist, die Einstellungen des analogen Eingangs zu bearbeiten, die zwischen Datenerwerb von den Fahrzeugen und verschiedenen analogen Eingängen hin-und-herwechseln.
  • Wie bei Flash-Pro, können die passwortgeschützten Informationen bezüglich des Eigentümers im Inneren von K-Pro gespeichert werden. Das Ergebnis ist eine K-Pro, die über Eigentümeridentifikationsdaten verfügt, die im Diebstahlfall nicht verändert werden können. Um K-Pro im Diebstahlfall unbrauchbar zu machen, kann außerdem ein Sicherheitspasswort angelegt werden.
  • Wie bei FlashPro, ist die geladene Kalibrierung nun auf der K-Pro in einer Form gespeichert, die einen schnellen und präzisen Download des K-Pro selbst erlaubt.
  • Für zukünftige Expansionen, ist ein serieller, digitaler Input-Portvorhanden.
 

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